Ergebnis einer kreativen Schreibaufgabe: Die Stadt ohne Ton

Als Phillip von der Schule nach Hause kam, freute er sich, dass er seine Hausaufgaben vollständig erledigt hatte. Nun konnte er gemütlich Trampolin springen gehen. Als kurze Zeit später seine Mutter nach Hause kam, war Phillip genervt, da sie viel zu früh da war. Phillip ahnte, dass es gleich Ärger geben würde. Und nun ging es los: ,,Phillip! Du hast deine Hausaufgaben schon wieder nicht ordentlich gemacht.“ Also sollte er sich nun noch einmal an seine Hausaufgaben setzen. Wütend zog er sich in sein Zimmer zurück. Doch dann fing seine Schwester an laut Klavier zu spielen. Er riss die Tür auf und rief: ,,Mary, höre sofort auf Klavier zu spielen!“ Aber sie klimperte weiter. Jetzt begann auch noch der Nachbar den Rasen zu mähen. Verzweifelt hielt Phillip sich die Ohren zu und wünschte sich, dass es in dieser Stadt keinen Ton mehr gäbe. Und plötzlich wurde es um ihn herum still. Er hörte keinen Laut mehr, der Rasenmäher des Nachbarn war nun nicht mehr zu hören, das Klavier der Schwester war nun lautlos und die Mutter kreischte nicht mehr. Erstaunt sagte er zu sich: ,,Cool das hätte ich nicht erwartet!“, aber er hörte sich selber nicht. Erschrocken ging er auf den Balkon, und dort konnte er auch nichts hören, nicht einmal das Zwitschern der Vögel. Er rannte die Treppe herunter und umarmte seine Mutter. Er nahm einen Zettel und schrieb darauf: ,,Mama, es tut mir leid, dass man nichts mehr hört. Ich habe es mir gewünscht und nun ist es eingetroffen. Ich habe dich lieb.“ Als sie den Zettel gelesen hatte, gab sie ihm einen Kuss. Plötzlich hörte er sie sagen: ,, Ich habe dich auch lieb, mein Schatz!“ Und man konnte wieder jedes Wort hören. Der Zauber war nun gebrochen, weil Phillip seinen Wunsch, nichts mehr zu hören, bereut hatte.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.