Das sind wir

Die Schülerzeitung wiederbeleben –
Das war unser Gedanke, als wir, eine kleine Gruppe engagierter Schüler, zu einem ersten Treffen aufriefen. Niemand von uns hätte gedacht, dass unser Team so schnell Zuwachs bekommen würde. Doch schon nach kurzer Zeit begannen die Ersten, Artikel zu schreiben, während andere schon in Planung waren.

Wir als Redaktionsteam der Schülerzeitung möchten euch so gut es geht mit unseren Artikeln unterhalten. Dazu haben wir Redakteure aus allen Klassenstufen und ein weitreichendes Themenspektrum, um möglichst viele Interessensgebiete abzudecken. Dennoch ist die Schülerzeitung noch lange nicht fertig! Wenn ihr Ideen für neue Artikel, neue Themengruppen oder interessante Informationen habt, dann sprecht uns an oder tretet unserem Team bei. Wir brauchen euch, um etwas zu verändern, denn wir gestalten die Schule! weiterlesen

Wenn Gegenstände zu Bildern werden…

Auch wenn die Corona-Zeit uns alle in unserem Alltag einschränkt, sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt. Um etwas Leben in die Zeit zu Hause zu bringen, haben die sechsten Klassen die Aufgabe erhalten, sich in ihrer Wohnumgebung mal ganz genau umzusehen.

Inspiration dazu war der britische Künstler Tony Cragg, der Ende der Siebziger damit begann, gefundene Objekte – meist Abfall – zu sammeln und so anzuordnen, dass daraus daraus neue Bilder entstanden. Viele Fotos seiner spannenden Arbeit sind auf seiner Website zu sehen. weiterlesen

Warum der #SchulboykottDE unsolidarisch ist

Nach der Ankündingung Mitte April, dass die Schulen in Deutschland in den nächsten Wochen schrittweise wieder geöffnet werden sollen, wurde schnell Kritik aus den Reihen der Schüler*innen und Eltern, aber auch von Lehrer*innen laut. Zeitweise rangierte der Hashtag #SchulboykottDE auf Platz eins der Twitter-Trends. Unter diesem Hashtag fordern Schüler*innen dazu auf, trotz Schulöffnungen den Unterricht zu boykottieren. Sie argumentieren mit mangelhaften Hygienestandards in den Schulen und einer damit verbundenen Gefahr der Ansteckung mit Covid-19 sowie möglichen psychischen Belastungen. Auch vor dieser Debatte hatte es bereits Forderungen nach einem bundesweiten Durchschnittsabitur gegeben, also einem Abitur ohne entsprechende Abschlussprüfungen. Die Kultusminister*innenkonferenz beschloss dann aber letztlich die Durchführung der Abiturprüfungen in allen Bundesländern. Dies hat, ebenso wie die schrittweise Öffnung der Schulen, für viel Aufsehen und Protest gesorgt, viele Schüler*innen fühlen sich von den politischen Entscheidungsträger*innen unfair behandelt. Sie sehen ihre Gesundheit für die Erprobung der Corona-Maßnahmen aufs Spiel gesetzt und halten daher die jetzige Rückkehr zur schulischen Normalität für illegitim. Meine Frage lautet: Wie lange wollt ihr zu Hause bleiben und könnt ihr die Konsequenzen verantworten? weiterlesen

#wirbleibenzuhause Werdet kreativ!

Schüler*innen@homeart, organisiert von eure Kreisfachberater*innen für Kulturelle Bildung in der Schule, präsentiert eure Kunst.

Was bewegt euch und geht euch durch den Kopf?

Wie geht’s euch?


Wie schafft ihr das? 

Alles ist möglich: Musik, Bilder, Fotos, Videos, Gedichte, Kurzgeschichten…

Dort werden eure Beiträge und Werke in einer Online-Galerie öffentlich präsentiert. Selbstverständlich halten sich die Verantwortlichen dabei genau an die Datenschutzverordnung (s. Rechtliches).
weiterlesen

#wirbleibenzuhause: Literaturempfehlungen Teil 5

Dieser Beitrag soll die Reihe der Literaturempfehlungen vorerst beenden. Da unsere Zeit zuhause nun aber noch einmal deutlich verlängert wurde, werden vielleicht auch noch weitere Teile erscheinen. Vielleicht aber auch nicht. Für den fünften Teil habe ich diesmal sogar vier Bücher vorbereitet, von denen alle bis auf eins recht neu sind. Die Bücher befassen sich alle im weitesten Sinne mit dem Thema Gesellschaft, jedoch auf sehr unterschiedliche Arten und mit verschiedenen Unterthemen.

Nichts. Was im Leben wichtig ist von Jana Teller

„Nichts. Was im Leben wichtig ist“, Jana Teller, Reihe Hanser

„Nichts. Was im Leben wichtig ist“ von Jana Teller erschien im Jahr 2000 unter dem dänischen Originaltitel „Intet“ und im Jahr 2010 auf Deutsch. Der Roman handelt von einer Gruppe Jugendlicher in einer dänischen Kleinstadt. Ihr Mitschüler Pierre Anthon eröffnet ihnen eines Tages, nichts im Leben habe eine Bedeutung, weshalb es sich nicht lohne, irgendetwas zu tun und verlässt die Klasse. Die Schüler*innen sind schockiert: Hat Pierre Anthon recht? Hat wirklich nichts im Leben eine Bedeutung? Nicht die Schule, nicht die Freunde, das Elternhaus, die erste große Liebe, nicht der Glaube an Gott und das eigene Land? Sie beschließen, ihm das Gegenteil zu beweisen und beginnen, einen Berg von Dingen, die ihnen lieb und teuer sind, anzuhäufen, zu dem jeder etwas beitragen muss. Doch was harmlos beginnt, entwickelt sich rasant zu einer dramatischen Eskalation als sogar Tiere, ein Finger und die „Unschuld“ eines Mädchens geopfert werden… weiterlesen

#wirbleibenzuhause: Literaturempfehlungen Teil 4

Für diesen Artikel habe ich drei Bücher vorbereitet, von der ich der Meinung bin, dass jeder sie gelesen haben sollte. Nicht, dass die Bücher der anderen Artikel nicht ebenfalls lesenswert und wichtig wäre, aber die folgenden drei Werke lassen sich alle als Warnung lesen: Als Warnung vor dem, was passieren könnte, wenn wir Demokratie und Menschenrechte nicht um jeden Preis beschützen.

Wer die Nachtigall stört von Harper Lee

„To Kill A Mockingbird“, Harper Lee, Grand Central Publishing

„Wer die Nachtigall stört“ von Harper Lee erschien im Jahr 1960 unter dem Originaltitel „To Kill A Mockingbird“. Der Roman spielt in den Südstaaten der USA in den dreißiger Jahren und erzählt die Geschichte des Anwalts Atticus Finch und seiner Kinder Scout und Jem. Atticus wird zum Pflichtverteidiger des schwarzen Landarbeiters Tom Robinson berufen, der beschuldigt wird, eine weiße Frau vergewaltigt zu haben. Als Atticus die Verteidigung annimmt, wird er schon bald darauf von seinen rassistischen Nachbarn angefeindet. Auch für seine Kinder werden Ablehnung, Rassismus und Intoleranz zunehmend zum Alltag. Atticus versucht, seinen Kindern trotzdem ein Vorbild zu sein und sie in diesem problematischen Umfeld auf dem Weg zum Erwachsenwerden zu begleiten. Doch in ihrer Kleinstadt leben auch Menschen, die ihren rassistischen Worten Taten folgen lassen… weiterlesen

#wirbleibenzuhause: Lerne Neues

In den letzten Artikeln gab es viele Ideen, was man zu Hause machen kann, wenn man sich langweilt. In diesem Artikel möchte ich euch eine weitere Möglichkeit vorstellen, von der ich denke, dass sie sehr sinnvoll und interessant für einige ist. 

Meine Idee ist, sich auf einer Onlineplattform anzumelden, um dort etwas neues zu lernen oder seine bestehenden Interessen weiter zu entwickeln. Es gibt zwei Internetseiten, die ich selbst benutze und weiterempfehlen würde; deswegen werde ich nur auf diese eingehen, da ich dort Erfahrung habe. weiterlesen

#wirbleibenzuhause: Eine Buchrezension

Früher war ich eine Million Sachen. Jetzt

bin ich nur noch eines:

Das verbrannte Mädchen

Nach einem furchtbaren Feuer hat die 16-Jährige Ava so viel verloren, dass sie lange nicht weiß, wie es weitergehen soll, ohne ihre Eltern, ihr Zuhause und ihre beste Freundin.

Doch nicht nur die hat sie verloren, auch sich selbst muss sie erst wiederfinden.

Stück für Stück gelingt ihr dies, aber wie lange ist sie bereit zu kämpfen und lohnt sich dieser Kampf überhaupt?

Die Autorin Erin Stewart hat mit „SIEH MICH AN“, im Original erschienen im Jahr 2019 unter dem Titel „SCARS LIKE WINGS“, einen Debütroman geschaffen, der in seiner Wahrhaftigkeit berührt. Stewart wuchs in den Wäldern von Virginia auf und fing früh an, Geschichten zu schreiben, die immer einen wahren Hintergrund haben. Selbst beschreibt sie sich als „neurotische Extrovertierte“ und überlebte bereits ein plötzliches Herzversagen. Mittlerweile lebt Erin Stewart mit ihrem Mann und drei Kindern nahe den Rocky Mountains. weiterlesen

#wirbleibenzuhause: Literaturempfehlungen Teil 3

Dieses Mal habe ich drei neuere Werke vorbereitet, die alle im weitesten Sinne den Bereich Politik thematisieren, jedoch auf komplett unterschiedliche Arten.

Größer als das Amt von James Comey

„Größer als das Amt“, James Comey, Droemer

Größer als das Amt von James Comey erschien im Jahr 2018 unter dem Originaltitel „A Higher Loyalty. Truth, Lies and Leadership“. In dem Buch erzählt Comey sowohl von seinem persönlichen Werdegang als auch von seinen Erfahrungen mit Präsident Donald Trump. Da Comey dessen Forderung nach bedingungsloser Loyalität nicht nachkommen will, entlässt Trump ihn im Jahr 2017 aus dem Amt des FBI-Chefs. Laut Comey, um die Ermittlungen des FBI in der Russland-Affäre zu blockieren. In seinem ein Jahr später veröffentlichten Buch erhebt er schwere Vorwürfe gegen Trump: Er agiere „wie ein Mafiaboss“, habe „keine Moral“ und keine „Bindung an die Wahrheit und die Werte unserer Demokratie“. Darüber hinaus schreibt er über seine Gedanken zu Loyalität und Führungsethik. Beide Themen nehmen einen großen Platz innerhalb des Buches ein und finden immer wieder Bezug zu seinen Erlebnissen und seinen Erfahrungen mit Trump. weiterlesen

#wirbleibenzuhause: Struktur im Alltag Teil 4

Passend zum letzten Artikel dieser Reihe, welcher sich mit Vorsätzen befasst, kommt hier ein kleiner, kurzer Geheimtipp, mit welchem ihr vielleicht einen eurer Vorsätze erfüllen könnt.

Ich wollte zum Beispiel schon immer Spanisch lernen, aber meine Möglichkeiten, um Spanisch über die Schule zu lernen, waren entweder Sprachprofil oder irgendein anderes Profil, aber nicht Bio oder Physik. Und da ich aber in die Naturwissenschaften gehen wollte, war für mich der Traum vom Spanisch Lernen geplatzt. weiterlesen