Das war einmal: Die Polaroidkamera

Die Polaroidkamera. Sie begeistert die Menschen schon seit den 1950ern und wurde zum Wahrzeichen der Sofortbilder, obgleich der oft verwackelten, unscharfen und überstrahlten Bildern wollte jeder eine Polaroidkamera.

Erfunden hat sie Edwin Herbert Land, ein amerikanischer Physiker. Zuerst waren die Bilder noch schwarz-weiß, danach auch farbig.

Das farbige Bild funktioniert so: Im weißen Rahmen ist eine Paste aus 35 Fotochemikalien und anderen Zutaten wie Gelatine und Silikon enthalten. Nach dem Auslösen der Kamera verteilen zwei Walzen die Chemikalien zwischen der belichteten Schicht und dem späteren Positiv. Dort lagern sich die Farben des späteren Bildes ab. Der Slogan von Polaroid lautet: „In nur 90 Sekunden hast du das Bild in der Hand!“ Schade war es, dass man nur ein Bild von diesem Moment hatte. Man konnte es nicht duplizieren – es war ein Unikat. Die Qualität ist unberechenbar, das war das Besondere an einem Polaroidfoto.

In der DDR benutzten sogar Stasi-Mitarbeiter die Polaroid, um den Ist-Zustand vor einer Wohnungsdurchsuchung zu dokumentieren, damit niemand etwas bemerkte.

Leider wurde 2008 die letzte Polaroidkamera hergestellt. Aber die Sofortbildkamera ist wieder auferstanden. Es gibt wieder Kameras, die ein Sofortbild drucken. Seid ihr interessiert? Dann schaut euch in einem Foto- und Kameraladen um, Ihr werdet eine finden.

Quelle : ZDF Info „Das war dann mal weg“, verwendete Fotos von pixabay

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