Kostas Kind – ein echter Städter

Du warst ja mal auf dem Städtischen und hast hier dein Abitur gemacht. Kannst du uns erzählen, welche lustige Geschichte du mit der Schule verbindest?

Das Lustigste, an das ich mich erinnern kann, war die völlige Überschwemmung des Hotelflurs während unserer Abifahrt nach Lloret de Mar. Wir wollten Getränke für den Abend kalt stellen, hatten aber keinen Kühlschrank und dachten dann, es sei eine gute Idee, sie in diesem Fußwaschbecken zu lagern und einfach kaltes Wasser drauflaufen zu lassen. Direkt im Anschluss mussten wir zum Meeting an den Pool, hatten aber vergessen, den Wasserhahn abzudrehen. Jap – und als wir wiederkamen, stand der komplette Flur unter Wasser und die Frau an der Rezeption wollte uns alle töten. 😀

Nach dem Abitur hast du eine Ausbildung angefangen, aber auch nebenbei angefangen, Videos zu drehen. Wovon handelte dein erstes Video?

Mein allererster Upload (Mai 2013) war eigentlich nur ein Werbevideo für meinen Freund. Erst nach #TubeClash habe ich angefangen, regelmäßig Videos zu machen, weil ich superviel gelernt habe und ich ganz viel ausprobieren wollte. (Ich muss zugeben, dass mich Youtube vorher auch nicht wirklich interessiert hat.)

Mein erstes Video (November 2014) nach dem Projekt war dann ein Comedy-Sketch, der sich um meine Faulheit und den Hass, aufzuräumen, drehte.

Warum hast du danach weitere Videos gedreht?

Mir hat das ganze echt Spaß gemacht und Dank meiner zwar kleinen, aber sehr aktiven Community habe ich auch direkt Feedback bekommen. Das war schon ziemlich cool! Wenn man sich ein bisschen an das Drehen gewöhnt hat, kann man sich außerdem immer mehr austoben und kreativ ausleben. J

Was hast du in der Zwischenzeit beim Videodreh dazu gelernt?

Entspannter vor der Kamera zu reden. 😀 Zusätzlich habe ich (hoffentlich) meine Schnitt- und Effektskills verbessert.

Du animierst ja auch und bist Teil des Team Tubeclash. Ihr habt zusammen dieses Jahr (2015) sogar drei Webvideo-Preise gewonnen. Unter anderem für das beste Video des Jahres. Was ist das Besondere an Tubeclash?

Ich überlasse hier mal Darkviktory das Wort:

Hey 😀 Ich denke, die Verbundenheit zum Zuschauer macht #TubeClash so besonders. Es ist mehr als nur ein einfaches Video, das man passiv konsumiert. Jeder hat die Möglichkeit, sich kreativ einzubinden, und wird somit Teil des Projektes – ob nun durch einen Klick, um zu bestimmen, wer drin bleibt und wer rausfliegt, oder durch einen gut überlegten Kommentar. Außerdem haben wir versucht, #TubeClash das zu geben, was wir selbst an den Serien unserer Kindheit geliebt haben: Musik, Gefühl, Werte wie Freundschaft und Gerechtigkeit, Witz und Helden.

Was würdest du Schülerinnen und Schülern raten, die ebenfalls bei Youtube Videos hochladen möchten? Was sind so Geheimtipps, um Klicks zu bekommen?

Oha… Das ist schwierig zu beantworten. Ich kann das ehrlich gesagt gar nicht genau sagen, denn ich selbst bin ja noch genau in dieser Phase. Es klingt ausgelutscht, aber ich denke, in erster Linie sollte man das machen, worauf man selbst Bock hat. Wenn man nur hochlädt, um Abos zu bekommen, ist man vermutlich schnell frustriert, denn der Anfang ist echt schwer. (Ich spreche aus Erfahrung!) Ich würde eher dazu raten, sich auf die Community, egal wie klein sie ist, einzulassen. Die Leute finden so was in der Regel total sympathisch und sind dankbar dafür. Und dann macht es noch mehr Spaß, weil sie fleißig kommentieren und liken! J

Falls ihr neugierig geworden seid, hier könnt ihr euch anschauen, was die beiden so produzieren:

Dennis auf Youtube: youtube.com/kostaaskind

Darkviktory auf Youtube: Youtube.com/darkviktory und Youtube.com/theDVlogic

Das Interview führte Jule Klink 2015 für die 4. Printausgabe der Schülerzeitung des STG.

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