Wie verhält sich der Mensch zu Tieren? Eine Frage, über die ich nachgedacht habe. – Kommentar

Wahrscheinlich schaust du dir den Titel an und denkst: „Hä? Was willst du damit sagen?“ Tatsächlich kann ich es nicht so gut zusammenfassen. Ich habe mir in letzter Zeit Fragen zu dem Verhältnis von Menschen zu Tieren gestellt, sowie diese hier: Was würde passieren, wenn wir alle Tiere ausrotten würden? Ist Zähmen von Tieren unnatürlich? usw. Was ich damit meinen möchte, ist, ob die Welt Sinn macht, wie sie jetzt ist. Ach, wahrscheinlich verstehst es du immer noch nicht. Lies bitte einfach weiter und vielleicht kommt es dir dann in den Kopf, was ich sagen möchte.

Tierschutz und Tierquälerei im Jetzt

Für euch ist es selbstverständlich, Haustiere zu haben und Tiere zu schützen zu versuchen. Während das Töten eines Tieres als gemein und strafbar gesehen wird. „Daran sollte sich doch nichts ändern“, denkst du dir vielleicht. Immer wieder hören wir den Satz: „Oh, eine so süße Katze!“ oder „Ich liebe alle Tiere!“. Tierschutz wird heutzutage in Europa fest unterstützt und Tierquälerei wird strafbar gemacht. Aber was genau ist Quälerei? Quälerei ist, wenn ein Lebewesen für ein anderes Lebewesen leiden muss. So ist es, oder? Tierquäler werden jeden Tag Schritt für Schritt festgenommen, ja, so ist es in unserer Welt. Wie war das aber in anderen Zeiten?

Der frühere Mensch

Wir sind moderne Menschen, das heißt, wir gehen nach dem Vorgang wie vorher. Früher aber war es sicher nicht so. In der Steinzeit, da konnte man mit den Tieren machen, was man wollte, und in der nomadischen Zeit konnte man von Haustieren nur träumen. Ich könnte mir gut vorstellen, wie steinzeitliche Kinder aus Spaß auf kleineren Lebewesen Steine geworfen haben. Alles was zählte, war der Mensch. Darüber gab es aber auch einen guten Grund, den ich gleich beschreiben werde.

Wir mussten früher überleben und fortpflanzen, jetzt geht es um Spaß und Erfolg

Dass Tierschutz in der Moderne wichtiger geworden ist, kann ich gut verstehen. „Aber Darja, wir sollten von Anfang an der Menschheit Tiere schützen“. Dazu will ich jetzt was sagen. Früher, in der Steinzeit zum Beispiel, ging es im Leben darum, zu überleben und sich fortzupflanzen. Menschen war es egal, ob sie etwas an anderen Lebewesen wegnehmen, Hauptsache, sie werden überleben. Heute gibt es ein Tierschutzgesetz, wohl weil das Leben Erfolg und Spaß bringen soll und Tiere geschützt werden sollen.

Wir haben Spaß am Leben, so sollen die Tiere es auch

Wir müssen jetzt nicht mehr um’s Überleben kämpfen, wir müssen jetzt Spaß am Leben, Erfolg haben. Wie einen guten Beruf erlernen. Freunde zu treffen. Warum dann den Spaß anderer Lebewesen wegnehmen? Wir haben doch alles, was wir brauchen. Wir müssen nicht wie in der Steinzeit Lebensräume anderer zerstören. Wir müssen uns nicht mehr hastig fortpflanzen und dafür Städte erbauen. Wir müssen glücklich sein, wie die Welt jetzt ist. Und weil wir die Lebensräume anderer Tiere nicht brauchen, sollten wir sie unberührt lassen. Denn was passiert, wenn ein anderes Lebewesen genau wie wir gierig nach Macht sein wird und anfängt, unsere Städte zu zerstören? Stellen wir die unnötige Zerstörung ein, damit auch andere ihr Leben genießen können, auch wenn’s für sie vielleicht nur ums Fortpflanzen geht.

Aber wir brauchen doch Rohstoffe?

Ja, aber dafür brauchen wir nicht Gebiete einzukassieren. Haben wir vergessen, dass wir das schlauste Lebewesen auf der Erde sind? Wir Homo sapiens haben Mathe entdeckt, wir haben gelernt, wie chemische Stoffe zueinander stehen, wir wissen, wie Genetik unser Aussehen und unser Leben bestimmt. Wir haben so viel erreicht. Und ich bin mir sicher, dass wir noch mehr erreichen können. Wir können unser Wissen benutzen, um einen Stoff herzustellen, der genau so wie Holz ist, nur nicht von den Bäumen kommt, und nicht die Wälder zerstört. Und das ist nur ein Beispiel. Wir könnten die Altpapier-verarbeitung verbessern, es gibt so vieles, was uns einfallen könnte…

Fazit

Ich bin der Meinung, dass wir den Tieren sowie jeden Menschen ein angemessenes Leben geben müssen. Uns könnte viel einfallen, wie wir die Umwelt schützen könnten. Es geht nicht um Fortpflanzung, was dazu führt, dass wir Lebensräume zerstören müssen, um Städte bauen zu können. Es geht um Spaß, um Erfolg und um Freundlichkeit.

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