In diesem Interview geht es nicht um einen Lehrer, der schon länger hier ist, sondern einer, der noch im REF ist. Herr Sauer war so frei und hat mit mir ein Interview geführt. Ich kann versprechen, dass dieses Interview genau so spannend ist, wie die anderen, und hoffe, ihr habt Spaß beim lesen 🙂

Ich: „Was war ihr Traumberuf, bevor sie Lehrer werden wollten?

Herr Sauer: Ich wollte immer Polizist werden. Als ich noch ganz klein war, wollte ich Ritter werden, das war aber natürlich sehr unrealistisch.“

Ich: „Warum wollten Sie Lehrer werden?“

Herr Sauer: Ich habe in der kirchlichen Jugendarbeit viel gemacht, wie z.B. Freizeitbegleitungen. Dann habe ich mir einfach meine Lieblingsfächer genommen und durch die Begeisterung des Arbeitens mit jungen Menschen bin ich dann auf den Beruf gekommen.“

Ich: „Welches Fach unterrichten Sie am liebsten und warum?“

Herr Sauer: Geschichte fand ich immer sehr spannend, das wollte ich auch immer studieren, Geografie ist mir aber inzwischen ans Herz gewachsen.“

Ich: „Was war Ihr erster Eindruck von unser Schule?“

Herr Sauer: Ich war anfangs sehr verwirrt von dem Fachraumprinzip und musste das erst mal verstehen und mich zurechtfinden. Die Menschen aber, denen man hier täglich über den Weg läuft, haben mich gut an die Hand genommen und ich bin so sehr schnell gut angekommen. „

Ich: „Gibt es Momente, bei denen Sie Ihre Berufswahl bezweifeln?“

Herr Sauer: Das ist schwierig zu sagen. Es ist ja so, das wir Lehrkräfte nicht nur in die Schule gehen, sondern auch viel außerhalb der Schulzeit machen müssen, wie z.B. auch am Wochenende oder sogar in den Ferien. Das ist natürlich noch mal anders als andere Berufe. Das ist dann immer so der Punkt, wo man denkt, hätte es nicht doch ein Bürojob sein können.“

Ich: „Was war Ihre größte Herausvorderung im Referendariat?“

Herr Sauer: Noch habe ich mein Referendariat ja nicht abgeschlossen, deswegen kann ich es noch nicht genau sagen. Meine Vermutung ist aber, dass es am Ende das Examen sein wird. Aktuell ist es eher der Anfang, weil man eben direkt nach dem Studium in den echten Job reingeschmissen wird und da dann erst mal einen neuen Faden finden muss, das man auch gut alleine klarkommt. Ab dem Zeitpunkt ist dann halt alles umgedreht. Du bist der Chef und bringst denen was bei, was du selber gerade noch warst und trägst dadurch natürlich auch große Verantwortung. Dadurch lernt man aber ja auch viel.“

Ich: „Welches Fach würden SIe gerne mal Ausprobieren?“

Herr Sauer: Wenn ich könnte, wäre das, glaube ich, Sport, als Sportlehrkraft hätte ich aber eine große Angst, dass sich jemand verletzt, da ich ja dafür zuständig bin, dass das eben nicht passiert. Also am liebsten hätte ich dann noch eine weitere Lehrkraft dabei.“

Ich: „Was ist für Sie guter Unterricht?“

Herr Sauer: Guter Unterricht ist für mich, wenn die Schüler*innen auch etwas aus dem Unterricht mitnehmen, was für ihr eigenes Leben bedeutsam ist, also nicht nur Theorie ist, sondern auch praktisch für sie relevant ist. Das ist auch der Grund für meine Fächer, da man hier eben einiges lernt, was man auch später im Leben braucht.“

Ich: „Was würden Sie an dieser Schule ändern?“

Herr Sauer: Das ist eine schwierige Frage. Ich kann dazu ja noch nicht so viel sagen, weil ich ja bisher erst eine andere Schule kennengelernt habe. Ich würde noch sagen, dass sie perfekt ist.“

Das war das Interview mit Herrn Sauer. Ich hoffe, es hat euch gefallen und ihr hattet Spaß beim Lesen 🙂

Von Sophie May

:)

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