Wir (also meine Familie und ich) sind einen Tag vor dem Flug nach Düsseldorf gefahren, genauer gesagt zu einem Hotel direkt am Flughafen, weil der Flug nach La Romana (wo das Schiff angelegt hatte), früh morgens los ging. Am frühen Morgen des nächsten Tages ging es in den Flughafen, wo wir erstmal durch die Sicherheitskontrolle gegangen sind. Dann haben wir in dem großen Bereich, wo überall Läden sind, nach einem Bäcker gesucht und etwas gefrühstückt. Direkt nach dem Frühstücks ging’s zum Terminal, um das Flugzeug, das übrigens von Condor war, zu betreten.


Der Flug sollte 9,5 Stunden lang sein, deshalb habe ich mir viel Unterhaltung mitgebracht. Wir saßen fast ganz hinten im Flugzeug und ich am Fenster. Ich hatte ein bisschen Angst wegen des Druckausgleichs, da ich ihn nicht so gut kann. Den Start habe ich richtig gemocht, weil man in den Sitz gedrückt wird, wie bei einer Achterbahn, die ein Katapultstart hat. Während des Steigfluges zur Reisehöhe hat sich der Druck von alleine ausgeglichen, das war also kein Problem. Der Flug verlief ruhig, keine Turbulenzen. Als der Sinkflug begann, habe ich bemerkt, dass der Druckausgleich nicht von alleine passiert ist. War aber doch nicht soooo schlimm…
Jedenfalls hatte La Romana, der Zielflughafen, ein Problem. Gewitter. Das Flugzeug ist einige Runden über dem Meer geflogen, letztendlich ging aber der Sprit so langsam aus, also ist das Flugzeug in Punta Cana (55km von La Romana entfernt) zwischengelandet, hat Treibstoff aufgenommen, und nach einer halben Stunde sind wir dann von Punta Cana Richtung La Romana abgehoben ( Eigentlich nicht, wir sind mit dem Rücken zu La Romana abgehoben und haben dann eine 180 Grad Kurve gemacht ) und sind dann 5 Stunden zu spät in La Romana gelandet. Wir alle haben uns wie Taylor Swift gefühlt – eine der wenigen Personen, die eine so kurze Strecke vermutlich ebenfalls fliegen würde (statt einen Zug oder Bus zu nehmen).
Da wir ganz hinten saßen, waren wir einer der letzten, die ausgestiegen sind. Aber die Busse, die uns vom Flughafen zum Schiff bringen sollten, waren alle voll. Aber zum Glück kam noch ein kleinerer Bus an, und wir konnten alle einsteigen. Mir ist direkt aufgefallen, dass der Fahrer auch der Besitzer vom Bus war und anscheinend ein Fan von UPS ist: Die Tür fehlte. Unser Bus sollte als erster losfahren, aber der Rückwärtsgang ist nicht reingegangen. Dann kam ein Mitarbeiter, der eigentlich das Kommado über den Bustransfer hatte, und hat den Rückwärtsgang wieder reinbekommen. Wir sind dann aber nicht losgefahren, sondern haben gewartet, bis jeder einzelne Bus vor uns weggefahren ist. Nach einer Viertelstunde Busfahrt waren wir dann endlich am Schiff. Noch einmal schnell durch die Security – und ab aufs Schiff. Wir sind sofort in die Kabinen, haben uns eingerichtet, und ich bin dann eingeschlafen.


