Klassenfahrt Sylt aus der Sicht der 5c

Es fing alles so an: Wir haben uns um 7:30 Uhr am Möbelkraft Parkplatz getroffen. Um 8:00 Uhr ging es richtig los. Die Koffer und Rucksäcke wurden verladen und wir sind alle in den Bus eingestiegen. Die Fahrt war ewig lang und wir kamen gegen die Mittagszeit an.

Oft ist das Essen auf Klassenfahrten ja nicht so toll, wie war es bei eurer Fahrt?

Laurens: Das Essen war sehr gut, der Koch war sehr nett. An einem Tag gab es zum Beispiel Backfisch. Da ging ein Junge zum Koch und wollte einen Nachschlag und fragte: „Ist das Schweine- oder Rinderfleisch?“ Der Koch sagte: „Das ist Schweinswal.“ 😉 Danach hat er sich schlapp gelacht. Ich stand dahinter und musste mich zusammenreißen.

Welcher Ausflug hat dir besonders viel Spaß gemacht?

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Laurens: Die Wanderung von Rantum nach Westerland und zurück war total cool. Wir sind losgewandert und am Strand entlang Richtung Innenstadt Westerland. Viele von uns haben Muscheln gefunden und wir haben Tickspiele gemacht und uns von den Dünen heruntergekullert. Das war super! Allerdings gab es in Westerland einen Laden, dessen Besitzerin sehr komisch war. Man durfte nichts anfassen. Wir sollten nur „mit Augen schauen, nicht mit Händen“. Man musste aufpassen, dass sie einen nicht mit Lederhandschuhen auf die Hände haute, weil man etwas berührt hatte. Außerdem wollte sie uns Masken mit Horrorclowns verkaufen. Die waren extrem hässlich.

Was habt ihr in eurer Freizeit gemacht?

Laurens: Wir haben häufig Tischtennis gespielt. Und da gab es außerdem einen Spielplatz, da waren wir auch öfter.

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Auf dem Platz gab es einen Kletterparcours. Das war eine Herausforderung, den zu schaffen. Mit der Klasse haben wir versucht, ihn gemeinsam zu schaffen. Da musste man gut als Team zusammenarbeiten. Der Boden war sozusagen Lava, das bedeutet, dass wir den Boden nicht berühren durften. Keiner! Es mussten aber alle gleichzeitig im Parcours sein, und wenn man fertig war, durfte man den anderen vom Boden aus helfen. Wenn man runtergefallen ist, musste man von vorne anfangen. Der erste war Jarne, er hat alles ohne Hilfe geschafft.

Was hat dir denn an der Klassenfahrt nicht so gefallen?

Also, einer meiner besten Freunde, Emil, war leider nicht dabei . Er ist auch mein Redaktionskollege. Er hatte nämlich leider Corona. Darum konnte ich mich mit niemandem über „normale“ Sachen unterhalten. Die, mit denen ich im Zimmer war, hatten einfach andere Themen, als Emil und ich sonst haben. – Wir mussten uns auch jeden Tag testen, dadurch war es morgens ein bisschen stressiger mit dem Anziehen und Frühstücken. Vielleicht kann Emil ja auch noch erzählen, wie es für ihn war?

Emil: Für mich war es doof, sehr doof sogar, dass ich auf meine erste Klassenfahrt nicht mitkommen durfte. Unsere Klassenfahrt nach Amrum, die für die dritten Klasse geplant war, musste schon wegen Corona abgesagt werden. Die war eigentlich lange geplant und wir hatten uns darauf gefreut.

Laurens: Was hast du denn dann zu Hause gemacht?

Emil: Ich saß die ganze Zeit zu Hause und habe mich gelangweilt. Zwischendurch habe ich „Seawalkers“ gelesen, den letzten Band. Frau Steffen, unsere Klassenlehrerin, hat mir einmal per E-Mail Fotos geschickt. Darüber habe ich mich gefreut. Außerdem habe ich zwei Postkarten von meiner Klasse und Laurens bekommen.

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