Ach, du bist auch Schülersprecher? – Eine Antwort aus Sicht des Schulleiters und der Schulsekretärinnen

20. September 2019

Liebe Zoe,

Ihr Artikel in unserer Schülerzeitung hat mich überrascht, auch ein wenig verärgert, und Letzteres gilt ganz besonders für unsere Schulsekretärinnen, für die ich in meiner Replik auf Ihren Artikel auch sprechen möchte.

Zunächst soll nicht unerwähnt bleiben, dass Ihr Einsatz als Schülersprecher für die Schülerschaft unseres Städtischen Gymnasiums Anerkennung und Wertschätzung verdient. Viele Ihrer Aktivitäten finden dabei auch im Hintergrund statt, ohne dass diese immer gleich wahrgenommen werden, und zwar weder von den Schülerinnen und Schülern noch von Lehrkräften. In der Folge bleibt die verdiente Anerkennung und Wertschätzung für Geleistetes dann möglicherweise aus. Das ist bedauerlich, liegt deshalb aber in der Natur der Sache und ist nicht böse gemeint. Um die von Ihnen vermisste Anerkennung für Ihre Arbeit als Schülersprecher zu erhalten, müsste man meines Erachtens darüber nachdenken, wie man in der Schulöffentlichkeit noch stärker wahrgenommen werden kann. Das gilt auch mit Blick auf die Schulleitung und die Lehrkräfte. Mit anderen Worten: Fehlende Anerkennung hat auch etwas mit Zurückhaltung im Auftreten zu tun. Ihr Wirken als Schülersprecherin hätte im umgekehrten Fall enorm profitieren können. weiterlesen

Gleiche Rechte für alle = gleiche Ansprache von allen?

Im Themenkomplex „Zusammenhang von Sprache, Denken und Wirklichkeit“ stand in allen Deutsch-Kursen in Q1 in diesem Halbjahr unter anderem auch das Thema gendergerechte Sprache auf dem Programm. Die unterrichtenden Lehrkräfte Frau Doerfel, Frau M. Schmidt und Frau Herbst waren erstaunt, welche Einstellung Schüler und auch Schülerinnen zu diesem Thema vertraten.

Das Thema Gleichberechtigung sei zum Glück längst abgeschlossen, auf jeden Fall hier in Deutschland, so hätten Frauen gleiche Rechte wie Männer und die Arbeitsteilung zwischen den Geschlechtern funktioniere wunderbar. Ungleiche Löhne bei gleicher Qualifikation beispielsweise konnten die SchülerInnen sich nur schwer vorstellen. weiterlesen

Jugend trainiert für Olympia -Landesentscheid-Sieger: STG

Herzlichen Glückwunsch zu einer dritten Berlin-Fahrt in Folge an das Leichtathletik-Team des STG der Jungen (WK II, Jahrgang 2002 und jünger)! Mit einem herausragenden Ergebnis und einem riesigen Vorsprung siegten Mika, Jeric, Liam, Tim, Tjorben, Paul, Clemens, Pascal, Liam und Forde. Dabei sicherten sie sich in den Disziplinen 100 Meter Sprint, 4 x 100 Meter Staffel, Weit- und Hochsprung, Speerwerfen und Kugelstoßen sowie 800 Meter Lauf so viele Punkte, wie (vermutlich) niemals zuvor eine Jungenmannschaft in Schleswig-Holstein erreichen konnte. In Berlin kann es jetzt eigentlich nur um einen Platz auf dem Podium gehen. Wir drücken dafür im September 2019 die Daumen. weiterlesen

Endspurt für Deckel gegen Polio

Nur noch bis zum 15.06.2019 am STG: Deckel sammeln und Impfungen finanzieren

Bestimmt kennt ihr sie alle: die Deckelsammelstelle in der Pausenhalle. Leider wird das Projekt landesweit u.a. aufgrund sinkender Preise auf dem Kunststoffmarkt eingestellt. Vor einigen Wochen wurde unserer AG Schule ohne Rassismus Schule mit Courage von der Umweltreferentin Bettina Kramer (Martin-Meiners-Förderverein) eine Urkunde  als Dank für das Engagement überreicht. 

Mit über 100.000 gesammelten Deckeln haben wir  209 Impfungen finanziert. Unser Dank gilt all denjenigen, die an unserer Schule fleißig Deckel mitgesammelt haben. weiterlesen

Die verborgene Seele – letzter Teil

Die verborgene Seele – letzter Teil

Irgendetwas weckte mich. Meine Augen versuchten sich aus der Dunkelheit zu lösen, dann öffneten sie sich. Das letzte, an was ich mich erinnern konnte, war, dass unser Haus ganz dunkel wurde und plötzlich alles verschwamm. Ich lag flach auf dem Boden und rappelte mich auf. „Wo bin ich?“, fragte ich mich. Immer noch zitternd stehend schaute ich nach vorne. Vor mir stand ein Haus, das mir irgendwie bekannt vorkam. Da wusste ich, wessen Haus es war. Das war unser Haus. Doch irgendwie sah es anders aus. Es war nicht alt und grau, sondern frisch gestrichen und mit Blumen an den Fenstern geschmückt. weiterlesen

Die verborgene Seele – Teil 3

Die verborgene Seele – Teil 3

Ich dachte, ich hätte es mir nur eingebildet. Da fiel mir ein, was Annabell gesagt hatte: “Ich habe mich irgendwie beobachtet gefühlt und plötzlich stand eine Gestalt vor meinem Bett.“ Ich schaute mir die Gestalt genau an und dachte nach.

Als die mysteriöse Gestalt in Annabells  Zimmer war, war die Gestalt auf  dem Bild verschwunden. Doch jetzt, nachdem der Brief zerfallen war, tauchte sie wieder auf.

Konnte das Zufall sein? Das musste Annabell sich unbedingt ansehen. weiterlesen

Die verborgene Seele – Teil 2

Die verborgene Seele-Teil 2

veröffentlicht von Jessica Urbschat

Mein Körper bebte vor Aufregung und gleichzeitiger Angst. Ich war wie hypnotisiert. Erst die Rufe meiner Schwester und meiner Mutter hatten mich wieder in die Gegenwart zurückgebracht. „Fin, was ist los? Was machst du da oben?“,,Ich komme gleich!“,antwortete ich. Dann fasste ich wieder Mut und nahm mit zitternden Fingern den Brief in meine Hand.

Noch  nie hatte ich einen Brief mit einem richtigen Siegel gesehen. Es fühlte sich komisch an, das Siegel zu berühren. Es war eine Mischung aus Aufregung und gleichzeitiger Angst. Ich nahm all meinen  Mut zusammen und brach das Siegel auf. Danach versuchte ich, den Brief zu öffnen, doch es gelang mir nicht. Ich versuchte mit Gewalt ihn aufzureißen, doch der Brief leistete Widerstand. Selbst mit einer Schere konnte der Brief nicht beschädigt werden. Nachdenklich ging ich die Treppe hinunter. Kurz nachdem ich mein Zimmer verlassen hatte, hörte ich plötzlich eine gespenstische Stimme sagen:                                                                                                
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Die verborgene Seele – Teil 1

veröffentlicht von Jessica Urbschat

Vorwort: Dies ist der erste Teil der Geschichte „Die verborgene Seele“. Sie ist der Gewinner des Schreibwettbewerbs aus dem Schuljahr 16/17 und wurde von Selina und Antonia (damals 5. Klasse) geschrieben. Der 2. Teil wird am nächsten Montag kommen usw.

Es begann im November letzten Jahres. Es war ein verregneter, kalter Novembertag. Meine Eltern, meine kleine Schwester Annabell und ich zogen an diesem Tag in ein altes und seit Jahren nicht bewohntes Haus. In dem Haus befanden sich noch einige Möbel und auch interessante  Gegenstände. Diese Sachen gehörten einer alten Frau, die dort gelebt hatte. Man sagte, dass diese Frau eine Hexe gewesen sein solle und ihre Seele noch heute in unserem Haus herumwandele. Aber wir glaubten nicht daran und ließen uns nicht davon abhalten, in das Haus einzuziehen. Das Erste, was mir in meinem Zimmer auffiel, war ein selbst gemaltes Bild, auf dem unser Haus und unser Schuppen von früher zu sehen waren. Auf dem Bild war auch eine seltsame Gestalt, die man nicht richtig erkennen konnte. weiterlesen

Die Zukunft ist viel schöner als geplant – Work and Travel oder auch Travel and Work

Der folgende Text ist in der ersten Ausgabe der Schülerzeitung des STG im April 2014 erschienen.

Abiklausuren, mündliche Prüfungen, Abistreich, Entlassungsfeier, Abiball – und dann? Dann war auf einmal alles vorbei – und alles fängt an.

Jeder von uns wurde im Laufe des letzten Schuljahres bestimmt an die Hundertmal gefragt, was wir „denn jetzt werden wollten“, nach der Schule vorhätten, wie unsere Zukunftspläne aussähen. Einige konnten sofort selbstsicher antworten, nach dem Abi endlich mit dem Studium für den seit Kindergartenzeit angestrebten Traumberuf zu beginnen, einige hatten bereits einen Ausbildungs-platz, einige blieben bis zum Schluss ohne Plan, aber für fast die Hälfte von uns stand fest, mindestens ein Jahr lang ein Leben fern von festgelegten Lerninhalten mit unserem ganz eigenen Sinn ausprobieren zu wollen. Die Gründe dafür waren und sind so verschieden wie unsere Träume; in meinem Fall entschied vor allem das Fernweh. weiterlesen