Problemzonen unserer Gesellschaft

Ich hasse Schwule!

– Symbolzitat

Na, kommt dir das bekannt vor? Schon einmal sowas gehört? Also „sowas“ im Sinne von einer solchen oder ähnlich hasserfüllten Aussage, mit welcher du oder dein Umfeld direkt oder indirekt konfrontiert wurde. Ob nun im Fernsehen oder auf deinen sozialen Medien, solche Texte findest du leider noch überall. Solche Texte, die nur darauf abzielen, eine oder mehrere Personen mit einer „nicht normalen“ Sexualpräferenz zu diskriminieren.

Die Frage, die sich mir und hoffentlich uns allen stellt, befasst sich mit dem großen Warum: Warum gibt es heute in unserer achso aufgeklärten Gesellschaft und gerade in unserer Generation noch Menschen, welche sich immer noch an im Mittelalter aktuelle Vorstellungen und Rollenbilder klammern? Und hierbei ist es absolut irrelevant, ob sich diese auf die Sexualität oder auf andere „Problemzonen“ in unserer Gesellschaft beziehen. weiterlesen

Es wird Zeit für eine Schulleiterin

Die Stelle des Schulleiters bzw. der Schulleiterin wird im nächsten Jahr vakant und dementsprechend befindet sich das StG im Augenblick auf der Suche nach einem geeigneten Kandidaten oder einer geeigneten Kandidatin für diesen verantwortungsvollen Posten. Es ist unbestreitbar, dass ein Schulleiter oder eine Schulleiterin bestimmte unverzichtbare Qualitäten mitbringen muss; zum Beispiel Führungsstärke, Empathie und Gerechtigkeit. Und nicht weniger als das wünschen wir alle uns auch sicherlich für den- oder diejenige, der oder die im nächsten Jahr das Amt des Schulleiters bzw. der Schulleiterin des StG antreten soll. weiterlesen

Wie können wir am StG Müll sparen?

Im Jahr 2016 haben wir Deutschen im Schnitt 626 kg Müll pro Kopf produziert. Das ist so viel, wie eine ausgewachsene Milchkuh wiegt! Das ist nicht gut für unsere Umwelt. Plastikmüll gelangt ins Meer und wird von dessen Bewohnern gefressen. Im Jahr 2050 wird es nach Schätzungen mehr Plastik als Fisch in unseren Weltmeeren geben. Das muss verhindert werden. Jeder von uns kann seinen Teil dazu beitragen. Doch wie genau können wir in der Schule Müll sparen? Hier sind ein paar Tipps.

Ein Tipp ist, dass jeder von uns sein Essen in einer wiederverwendbaren Dose mitnimmt und wir unsere eigene wiederverwendbare Flasche mitbringen, die am Wasserspender in der Pausenhalle aufgefüllt werden kann. Das ist nicht kompliziert und hat langfristig gesehen einen positiven Einfluss auf unsere Umwelt. weiterlesen

Ist das noch Schülervertretung oder schon Revolution?

Ein Gespenst geht um an deutschen Schulen – das Gespenst der Schülervertretung. Alle Mächte der Schulleitung haben sich zu einer Hetzjagd gegen dies Gespenst verbündet. Wo ist die SV, die nicht von ihrer Schulleitung als zu fordernd und wirklichkeitsfremd verschrien worden wär?

Vielleicht würde so heute das Manifest der Schülervertretungen beginnen. Nicht, dass die Ideen der Schülervertretungen in eine so destruktive Politik umschlagen könnten wie es die Ideen von Marx und Engels, die sie 1848 in dieser Form veröffentlichten, taten, jedoch wäre zumindest eine ähnliche öffentliche Wahrnehmung wünschenswert. weiterlesen

Die dunkle Seite des Reformationstags – Kommentar

Seit 2018 ist der Reformationstag ein gesetzlicher Feiertag in Schleswig-Holstein und einigen anderen norddeutschen Bundesländern. Dabei steht vor allem der Reformator höchst selbst, Martin Luther, im Zentrum der Feierlichkeiten. Doch auch abseits des 31. Oktobers wird Luther als Kämpfer gegen den Ablasshandel und Übersetzer der Bibel gefeiert. Kaum berichtet wird hingegen über seine Forderung, Synagogen niederzubrennen oder über seine 1543 veröffentlichte Schrift „Von den Juden und ihren Lügen“. Wer sich weitergehend über den Reformator informiert, dem wird schnell klar: Martin Luther war ein Antijudaist, wenn nicht sogar ein Antisemit, und ihn allein auf seine Errungenschaften gegenüber der römisch-katholischen Kirche zu reduzieren, ist gefährlich. weiterlesen

Sexismus geht uns alle etwas an! – Kommentar

Sexismus ist ein gesamtgesellschaftliches Problem. Egal ob am Arbeitsplatz, im Sportverein, unter Freunden oder Bekannten, in der Familie oder eben in der Schule. Sexismus kann sowohl Männern als auch Frauen widerfahren, auch wenn öfter Frauen als Männer betroffen sind. Sexismus meint also eine bewusste oder unbewusste Diskriminierung von Individuen oder Kollektiven basierend auf dem Geschlecht.

In welchen Formen tritt Sexismus auf?

Sexismus auf eine bestimmte Anzahl auftretender Formen zu reduzieren, ist unmöglich. Von struktureller Benachteiligung über alltägliche Diskriminierungen bis hin zu der Ansicht, dass die Privilegien eines bestimmten Geschlechts und damit ein System der Ungleichheit aufrecht erhalten werden sollte, ist alles als Sexismus zu klassifizieren. Auch, wenn insbesondere hinsichtlich struktureller Benachteiligung in den vergangenen Jahrzehnten ein großer gesellschaftlicher Wandel stattgefunden hat, sodass wir beispielweise momentan eine Bundeskanzlerin haben und Väter immer öfter Elternzeit nehmen, müssen sich insbesondere Frauen immer noch alltäglichen Sexismus gefallen lassen. Wenn also eine Frau weniger anerkannt und respektiert wird als ein Mann in gleicher Position, wenn man wie selbstverständlich davon ausgeht, dass eine Führungsposition ein Mann einnimmt und wenn Frauen bei offiziellen Gesprächen immer wieder unterbrochen werden, kein Blickkontakt zu ihnen aufgenommen wird und sie generell übergangen werden, dann sind das Beispiele für Alltagssexismus, mit denen ich ebenfalls Erfahrungen machen musste. weiterlesen

Ach, du bist auch Schülersprecher? – Kommentar

Ich muss zugeben, der Titel ist provokant gewählt. Leider drückt er trotz dessen das Gefühl aus, das mir seit Beginn meiner Amtszeit als Schülersprecherin fortwährend vermittelt wurde. Im Folgenden möchte ich deshalb auf die Erfahrungen eingehen, die ich als Frau in einer Führungsrolle gemacht habe. Dabei werde ich explizit bestimmte Situationen als Beispiel anführen. Auch, wenn dies angreifend wirken kann, möchte ich damit keine Einzelpersonen, sondern eher gesellschaftliche Tendenzen kritisieren. weiterlesen

Schützt Tiere und Umwelt

Hi, ich bin ein Mensch, der Tiere liebt, es gibt aber auch Menschen, die das nicht tun. Es gibt meiner Meinung nach zwei Arten von Menschen:

  1. die, die immer die Mülltonne verfehlen und so die Umwelt verschmutzen und
  2. die Menschen, die nicht die Mülltonne verfehlen und so die Umwelt schützen.

Bitte nehmt das hier ernst und trefft die Mülltonne am besten immer. Es ist nämlich so: Immer mehr Schildkröten, Fische usw. sterben, weil wir Menschen die Umwelt verschmutzen. 😭😥😪😢

Jeder kann einen Teil dazu beitragen, dass Tiere und Umwelt geschützt werden. weiterlesen

Das Ende des Wasserkochers in der Cafeteria

Für mich gab es den Wasserkocher schon immer. Ich bin mittlerweile in der Q1 und der Wasserkocher stand schon in der Cafeteria, da war ich gerade einmal in der fünften Klasse. Für mich klang es immer logisch, dass den Schüler*innen in der Cafeteria auch die Möglichkeit geboten wird, Wasser zu erhitzen. Dies wurde vor allem für das Erwärmen von sogenannten „5-Minuten-Terrinen“ genutzt, was den Schüler*innen die Möglichkeit gab, sehr günstig ein warmes Mittagessen ihrer Wahl einzunehmen. Dass solche Fertigprodukte dabei natürlich nicht gesund sind, das dürfte jedem bewusst sein, der sich mit seiner Ernährung auseinandersetzt. Nun hat die OGS bekanntgegeben, dass der Wasserkocher den Schüler*innen in Zukunft nicht mehr zur Verfügung stehe, da das Erwärmen von „5-Minuten-Terrinen“ nicht länger mit ihrer Vorstellung von gesundem Essen vereinbar sei. Ich sage: Nehmt den Schülern bitte nicht ihre Selbstständigkeit. weiterlesen

Wir brauchen keine CO2-Steuer! – Warum wir den Klimawandel falsch angehen

Seit dem Entstehen der Fridays for Future Bewegung ist es selbst in konservativen Kreisen Konsens, dass Maßnahmen gegen den Klimawandel ergriffen werden müssen. Auch wenn Fridays vor Future an sich durchaus kontrovers ist und sich über deren Legimitation streiten lässt, ist es trotz dessen nicht von der Hand zu weisen, dass die Bewegung in den vergangenen Monaten großen Einfluss auf die Politik sowie auch das allgemeine Bewusstsein für das Thema Umwelt- und Klimaschutz genommen hat. Im Zuge dessen wurden sowohl von Fridays for Future selbst als auch von diversen Politikern Forderungen nach einer sogenannten CO2-Steuer laut. Gemeint ist hiermit die Besteuerung aller Treibhausgasemissionen. So fordert Fridays for Future selbst in Berufung auf das UBA 180 Euro pro Tonne CO2. Ein genauer Gesetzesentwurf liegt derzeit noch nicht vor, es ist jedoch davon auszugehen, dass von dieser Steuer sowohl Industrie und Wirtschaft als auch Privatpersonen betroffen wären. Besonders letzteren Aspekt empfinde ich persönlich als höchst fragwürdig und um jeden Preis zu vermeiden. weiterlesen