Tiger, Löov un Mistkäver

Tiger, Lööv un Mistkäver

Se weren al lang gode Frünnen: en groten, starken Lööv, de mit sien vulle Mähn würklich as so ’n König utseeg, un en wunnerschönen Tiger, na den sik all de jungen Tiger-Deerns ümkeken. Keeneen wüss worüm, aver dor weer een vun de Mistkävers, de bi den Lööv anstellt weren, de pass dat nich mit de Fründschop vun de beiden. „Dat schickt sik nich“, mag he dacht hebben. Oder he weer sülven geern de beste Fründ vun een vun de beiden ween. Eenmal morgens kroop 1 he den Lööv in’t rechte Ohr. „Hest ’t al höört?“, flüster he em to, „De Tiger vertellt överall, dat he veel stärker is as du!“ De Lööv schüddel den Mistkäver ut sien Ohr un schimp: „Wat du woll weetst! Hool dien Klöter 2 un hau af!“ Aver he kunn doch nich recht vergeten, wat de Mistkäver seggt harr, un de ganze Dag weer em verdorven. Den annern Dag kroop de Mistkäver den Tiger in’t Ohr un suster 3 em to: „Weetst du, wat de Lööv överall vertellt? He snackt minnachtig 4 vun di un seggt, du smeerst di Pomaad in’t Fell, un överhaupt weer he hunnert mal schöner as du!“ „Du büst ja nich klook! – Wat du woll weetst!“, knurr de Tiger, schüddel de Mistkäver ut sien Ohr un schimp em noch „Ole Mistkäver!“ achterna. weiterlesen

Sexismus geht uns alle etwas an! – Kommentar

Sexismus ist ein gesamtgesellschaftliches Problem. Egal ob am Arbeitsplatz, im Sportverein, unter Freunden oder Bekannten, in der Familie oder eben in der Schule. Sexismus kann sowohl Männern als auch Frauen widerfahren, auch wenn öfter Frauen als Männer betroffen sind. Sexismus meint also eine bewusste oder unbewusste Diskriminierung von Individuen oder Kollektiven basierend auf dem Geschlecht.

In welchen Formen tritt Sexismus auf?

Sexismus auf eine bestimmte Anzahl auftretender Formen zu reduzieren, ist unmöglich. Von struktureller Benachteiligung über alltägliche Diskriminierungen bis hin zu der Ansicht, dass die Privilegien eines bestimmten Geschlechts und damit ein System der Ungleichheit aufrecht erhalten werden sollte, ist alles als Sexismus zu klassifizieren. Auch, wenn insbesondere hinsichtlich struktureller Benachteiligung in den vergangenen Jahrzehnten ein großer gesellschaftlicher Wandel stattgefunden hat, sodass wir beispielweise momentan eine Bundeskanzlerin haben und Väter immer öfter Elternzeit nehmen, müssen sich insbesondere Frauen immer noch alltäglichen Sexismus gefallen lassen. Wenn also eine Frau weniger anerkannt und respektiert wird als ein Mann in gleicher Position, wenn man wie selbstverständlich davon ausgeht, dass eine Führungsposition ein Mann einnimmt und wenn Frauen bei offiziellen Gesprächen immer wieder unterbrochen werden, kein Blickkontakt zu ihnen aufgenommen wird und sie generell übergangen werden, dann sind das Beispiele für Alltagssexismus, mit denen ich ebenfalls Erfahrungen machen musste. weiterlesen

‚CREEPS‘ – eine Kritik zum Stück von Lutz Hübner

Geschrieben von Lennart Jacobsen, 8a

Große Verwirrung unter den Teilnehmerinnen des Casting zur Sendung ‚Creeps‘. Dann beginnen sie ‚Drei Chinesen mit dem Kontrabass‘ zu singen. Das war das für viele wohl unerwartete Ende des Theaterstücks ‚Creeps‘, welches am 24.09.2019 im Theaterstudio der Jugendakademie in Bad Segeberg aufgeführt wurde.
Uraufgeführt wurde das Stück im Jahr 2000 und es kritisiert seitdem die Jugend bzw. die Gesellschaft in ihrem medialen Handeln. Der Autor Lutz Hübner, geboren am 16.01.1964, arbeitet sowohl selbst als Schauspieler als auch als Regisseur und schrieb mittlerweile mehr als 20 Theaterstücke, darunter auch das oben erwähnte. Die Szenerie beginnt mit drei Mädchen, die verschiedener nicht sein könnten. Ausgerechnet aus diesen dreien soll nun eine ausgewählt werden, die später einmal die Trendfashionmusikshow ‚Creeps‘ moderieren soll. Dass das gar nicht der Fall ist, und die zum Teil unschönen Probeaufnahmen von den Verantwortlichen der Sendung lediglich für einen Trailer der Show missbraucht werden, erfährt man am Ende des Stücks. weiterlesen

Berlin, Berlin, wir waren in Berlin

Finde den Fehler: Sportgymnasium Neubrandenburg, Sportgymnasium Chemnitz, Sport-und Leistungszentrum Berlin, Sportgymnasium Jena, Sportschule Magdeburg, Städtisches Gymnasium Bad Segeberg.

Mit Platz 7 unter den 16 Vertretern aus den einzelnen Bundesländern ist es uns zwar nicht ganz gelungen, in die Phalanx der ganz “Großen” einzudringen. Weiß man jedoch, dass sich unter den teilnehmenden Schulen 10 Sportgymnasien/Eliteschulen des Sports/Partnerschulen des Leistungssports befunden haben, dann können wir als Schule sehr sehr stolz auf das Ergebnis unserer Jungs sein. weiterlesen

Football Week 3 Ergebnisse

Football Ergebnisse Week 3

Titans 7:20 Jaguars Jets 14:30 Patriots

Ravens 28:33 Chiefs Bengals 17:21 Bills

Falcons 24:27 Colts Dolphins 6:31 Cowboys

Lions 27:24 Eagles Broncos 16:27 Packers

Raiders 14:34 Vikings Giants 32:31 Buccaners

Panthers 38:20 Cardinals Texans 27:20 Chargers

Steelers 20:24 49ers Saints 33:27 Seahawks

Rams 20:13 Browns Bears 31:15 Redskins

Ungeschlagen sind bis jetzt Patriots , Bills , Packers , Chiefs , Rams , Cowboys und 49ers

Ümmer op de lütten!

Ümmer op de lütten!

Diese Geschichte kommt aus dem Heft des Plattdeutschen Vorlesewettbewerbs für die 3. und 4. Klasse. Es ist für den Anfang etwas kürzer, weil Plattdeutsch zu lesen schwerer ist, als es zu sprechen oder zu hören.

Dat ist keen Vergnögen, wenn een lütt is. Groot ween is veel beter. De Groten köönt doon un maken, wat se wüllt. Un de Lütten? Mööt pareren. Gemeen is dat! Stüttig 1 kommandeert un meckert de Groten rüm: Wasch di de Hannen! Kiek mal in’n Spegel, Struwwelpeter! Hest du keen Kamm? Sett di örnlich hen! Kippel nich mit den Stohl! Laat dien Quesen 2! Eten warrt, wat op den Disch kümmt! Snack nich mit vullen Mund! Smatz nich so! Eet dien Töller leddig, ans gifft dat keen Nadisch achterran! Jeden Dag desülvige Leier. Vun morgens bet avends … Knall nich so mit de Döör! Pass op den Weg op! Pedd nich in  Hunnenschiet! Kumm vun den Boom daal! Kannst di dat Gnick breken, wenn du daalfallst. Wo süht dien nie’e Büx blots ut! weiterlesen

Ach, du bist auch Schülersprecher? – Eine Antwort aus Sicht des Schulleiters und der Schulsekretärinnen

20. September 2019

Liebe Zoe,

Ihr Artikel in unserer Schülerzeitung hat mich überrascht, auch ein wenig verärgert, und Letzteres gilt ganz besonders für unsere Schulsekretärinnen, für die ich in meiner Replik auf Ihren Artikel auch sprechen möchte.

Zunächst soll nicht unerwähnt bleiben, dass Ihr Einsatz als Schülersprecher für die Schülerschaft unseres Städtischen Gymnasiums Anerkennung und Wertschätzung verdient. Viele Ihrer Aktivitäten finden dabei auch im Hintergrund statt, ohne dass diese immer gleich wahrgenommen werden, und zwar weder von den Schülerinnen und Schülern noch von Lehrkräften. In der Folge bleibt die verdiente Anerkennung und Wertschätzung für Geleistetes dann möglicherweise aus. Das ist bedauerlich, liegt deshalb aber in der Natur der Sache und ist nicht böse gemeint. Um die von Ihnen vermisste Anerkennung für Ihre Arbeit als Schülersprecher zu erhalten, müsste man meines Erachtens darüber nachdenken, wie man in der Schulöffentlichkeit noch stärker wahrgenommen werden kann. Das gilt auch mit Blick auf die Schulleitung und die Lehrkräfte. Mit anderen Worten: Fehlende Anerkennung hat auch etwas mit Zurückhaltung im Auftreten zu tun. Ihr Wirken als Schülersprecherin hätte im umgekehrten Fall enorm profitieren können. weiterlesen