Die verborgene Seele – Teil 1

veröffentlicht von Jessica Urbschat

Vorwort: Dies ist der erste Teil der Geschichte „Die verborgene Seele“. Sie ist der Gewinner des Schreibwettbewerbs aus dem Schuljahr 16/17 und wurde von Selina und Antonia (damals 5. Klasse) geschrieben. Der 2. Teil wird am nächsten Montag kommen usw.

Es begann im November letzten Jahres. Es war ein verregneter, kalter Novembertag. Meine Eltern, meine kleine Schwester Annabell und ich zogen an diesem Tag in ein altes und seit Jahren nicht bewohntes Haus. In dem Haus befanden sich noch einige Möbel und auch interessante  Gegenstände. Diese Sachen gehörten einer alten Frau, die dort gelebt hatte. Man sagte, dass diese Frau eine Hexe gewesen sein solle und ihre Seele noch heute in unserem Haus herumwandele. Aber wir glaubten nicht daran und ließen uns nicht davon abhalten, in das Haus einzuziehen. Das Erste, was mir in meinem Zimmer auffiel, war ein selbst gemaltes Bild, auf dem unser Haus und unser Schuppen von früher zu sehen waren. Auf dem Bild war auch eine seltsame Gestalt, die man nicht richtig erkennen konnte. weiterlesen

Der Lehrer mit dem Doppelleben

Interview mit Herrn Ralf
Hallo Herr Ralf, unsere Leserinnen und Leser fragen sich sicherlich ebenso wie ich: Was war Ihr Traumberuf als Kind?

Ich wollte immer gerne Profisportler werden.

Was waren früher in der Schule Ihre Lieblingsfächer?

Sport war mein Lieblingsfach und Deutsch hab ich auch sehr sehr gerne gemacht.

Hätten Sie gedacht, dass Sie später einmal Lehrer werden? Und warum sind Sie genau Lehrer geworden?

Das habe ich im Studium festgestellt, dass mir die Aufgabe wahrscheinlich Spaß bringen wird, und darum bin ich auch Lehrer geworden.

Mögen Sie Sport oder Englisch lieber?

Beides gleich gern.

Gibt es etwas, was Sie an unserer Schule verändern würden? Wenn ja, was wäre das?

Generell würde ich in einigen Klassen mehr Sport anbieten wollen und bei uns gibt es noch verschiedene Projekte, die ich mir vorstellen könnte, aber das würde den Rahmen jetzt hier etwas sprengen.

Haben Sie noch andere Interessen außerhalb der Schule?

Ich bin Sportler durch und durch und treibe fast jeden Tag Sport. Ich spiele außerdem Gitarre und sonst genieß‘  ich das Leben.

Stimmt es, dass Sie bei der Zeitung arbeiten? weiterlesen

Zum Gespräch bitte: Herr Köhler

Schülerzeitung: Welche Fächer unterrichten Sie?

Herr Köhler: Ich unterrichte Bio, Chemie und den WPU Kurs Meereskunde.

Wie alt sind Sie?

Nun, seit kurzem steht eine 4 vorne.

Wissen Sie Ihren IQ, wenn ja, wie hoch ist er?

Ja, weiß ich und ich bin zufrieden.

Was wären Sie geworden, wenn Sie nicht Lehrer geworden wären?

Da gäbe es zwei Möglichkeiten. Entweder hätte ich trotzdem Biologie studiert, wäre aber Naturforscher geworden und würde nun durch die Natur streifen. Vielleicht hätte ich auch Musik studiert und wäre Orchestermusiker geworden. weiterlesen

Aufrechte Demokrat*innen müssen „Fridays for Future“ akzeptieren – Ein Kommentar

Fridays for Future Demonstration

Das Thema „Fridays for Future“ ist ein viel diskutiertes Thema. Ob in der Politik oder aber auch in dieser Schülerzeitung. Da gibt es die einen, die fordern, dass Schüler*innen in jedem Fall freitags zur Schule sollten – zu denen auch unsere Schülersprecherin gehört – und zum anderen noch diejenigen, die freitags am liebsten schülerfreie Klassenräume sehen würden. Ich würde mich irgendwo dazwischen einordnen. Solange sich die Fehlzeiten nicht häufen und die schulischen Leistungen nicht darunter leiden, muss es Schüler*innen erlaubt sein, für politischen Aktivismus dem Schulunterricht fernzubleiben. Und genauso lange haben die Lehrkräfte, haben die Schulen, haben Politiker*innen, hat der Staat das Fehlen der Schüler*innen zu erdulden, um nicht unsere freiheitlich-demokratische Grundordnung zu gefährden. weiterlesen

Ist das ein Hacker?

Kurz gesagt : Nein, das ist kein Hacker. Das ist nur ein Typ mit Kapuze, der an einem Computer sitzt . Aber was ist denn dann ein „echter“ Hacker?

Das Wort Hacker bedeutet eigentlich nur „Programmierer“, aber der Begriff „Hacker“ wird heute meist mit Bösem verbunden, da die Nachrichten (z.B. die Tagesschau ), sobald Daten geklaut werden, es Hackerangriff nennen!

Aber wie nennt man dann die Daten-Diebe ?

Man nennt sie Cracker, nicht zu verwechseln mit einem Müsli-Cracker, da diese Menschen dich nicht satt machen (wenn überhaupt jemand von einem Müsli-Cracker satt wird). weiterlesen

Schwanger? Dein Kind trinkt mit!

In der Woche vom 18.03. – 22.03.2019 gab es von Montag bis Freitag für Klassen ab der 8. Jahrgangsstufe die Möglichkeit, die Ausstellung „ZERO!“ zu besuchen. Am Mittwoch war die Ausstellung von 17.00 bis 20.00 Uhr für die Öffentlichkeit geöffnet.

Die Ausstellung war mit drei verschiedenen Stationen im Kreishaus in Bad Segeberg aufgebaut worden und informierte die Besucher über die möglichen Auswirkungen des Alkoholkonsums der Mutter während der Schwangerschaft, zum Beispiel darüber, welche lebenslangen und unheilbaren Folgen dieser für das Ungeborene haben kann. weiterlesen

Warum niemand freitags in der Schule sein sollte- Ein Kommentar

Wir waren nie eine Generation des politischen Ungehorsams. Wir sind auch keine Generation der Bewegungen, keine Generation der Unruhe und des Widerstands. Wir sind eine Generation der Windstille, und auch wenn um uns herum die Demokratie zerbröckelt und die Polkappen schmelzen, herrscht die Meinung vor, es gebe Menschen, die sich um alles kümmern. Wir sind eine Generation der Ablenkung. Wir verbringen unsere Zeit auf sozialen Medien und in Streamingdiensten, wir begrüßen jede Zerstreuung mit offenen Armen. Wir fühlen uns gut und denken gerne, dass wir uns gut fühlen dürfen. Wir fühlen uns sicher, denn unser Mikrokosmos ist stabil. weiterlesen

Tagebücher – was sind sie?

In diesem Beitrag geht es darum, was eigentlich Tagebücher sind und warum manche Menschen ein Tagebuch schreiben. Es geht nicht darum, ob Tagebücher gut oder schlecht sind, oder darum, ob man eins selber anfangen muss.

Was sind Tagebücher? Auch wenn viele von euch das wissen, sollte es noch einmal erklärt werden. Tagebücher sind quasi leere Bücher, die oft mit einem Design, besonders Kindertagebücher, vorkommen. Hier schreibt die Person ihre Vorstellungen, ihre Laune usw. hinein. Jeder kann sein Tagebuch selber schreiben. Es gibt keine richtige Grenze, Tagebücher zu nutzen. Das Wort Tagebuch leitet sich natürlich auch von Tage ab. Warum es so ist, kann so erklärt werden, dass viele Menschen nicht nur an einigen Tagen, sondern an jedem einzelnen Tag etwas reinschreiben. Ein Tagebuch ist sozusagen eine Erinnerung oder ein Ordner von Erlebnissen. weiterlesen

Die Zukunft ist viel schöner als geplant – Work and Travel oder auch Travel and Work

Der folgende Text ist in der ersten Ausgabe der Schülerzeitung des STG im April 2014 erschienen.

Abiklausuren, mündliche Prüfungen, Abistreich, Entlassungsfeier, Abiball – und dann? Dann war auf einmal alles vorbei – und alles fängt an.

Jeder von uns wurde im Laufe des letzten Schuljahres bestimmt an die Hundertmal gefragt, was wir „denn jetzt werden wollten“, nach der Schule vorhätten, wie unsere Zukunftspläne aussähen. Einige konnten sofort selbstsicher antworten, nach dem Abi endlich mit dem Studium für den seit Kindergartenzeit angestrebten Traumberuf zu beginnen, einige hatten bereits einen Ausbildungs-platz, einige blieben bis zum Schluss ohne Plan, aber für fast die Hälfte von uns stand fest, mindestens ein Jahr lang ein Leben fern von festgelegten Lerninhalten mit unserem ganz eigenen Sinn ausprobieren zu wollen. Die Gründe dafür waren und sind so verschieden wie unsere Träume; in meinem Fall entschied vor allem das Fernweh. weiterlesen

Weshalb man Klimaschutz wichtig finden kann, ohne Fridays for Future zu unterstützen – Ein Kommentar

Der Klimawandel gehört zu den wichtigsten Themen und den brennenden Fragen unserer Zeit. Dass die Welt, in der wir in 30 Jahren leben werden, eine andere sein wird, steht außer Frage. Genauso steht außer Frage, dass wir anfangen müssen zu handeln, wenn wir den Klimawandel noch aufhalten und minimal das 2-Grad-Ziel erreichen möchten. Ebenso sehen das viele Jugendliche und junge Erwachsene, welche in den letzten Wochen und Monaten wiederholt freitags nicht zur Schule, Uni oder Arbeit gegangen sind, um für eine bessere Klimapolitik zu demonstrieren. „Schulstreik“ nennen sie dieses Fernbleiben. Ich sehe diese Bewegung sehr kritisch, obwohl ich der Forderung zustimme, dass sich in der Politik Dinge ändern müssen, damit wir den Klimawandel noch aufhalten können. weiterlesen