Mythen der Sumerer


Wer sind die Sumerer?

Als Sumerer bezeichnet man das Volk, welches etwa 3000 v. Chr. in Sumer lebte. Das Gebiet Sumer erstreckte sich ungefähr auf dem des heutigen Iraks. Deren Ursprung ist bisher leider unbekannt, jedoch vermuten viele Forscher, dass sie eine lokal ansässige Kultur (= ständig an einem Wohnsitz lebend) waren.

Sie betrieben hochentwickelte Landwirtschaft auf künstlich bewässerten Feldern und Viehzucht, welche eine wichtige materielle Grundlage für die ersten bekannten Städte bildeten. Die 200 Jahre vor den Hieroglyphen der Ägypter entwickelte Keilschrift, mit der sie Schulden aufzählten, Land vermaßen oder Wassergräben berechneten, ist die älteste Schrift der Menschheit und wurde im Laufe der Zeit von vielen anderen Völkern übernommen und weiterentwickelt. Auch die Hochkultur, die bereits frühe Formen der Mathematik, Astronomie und Literatur fanden in Sumer ihren Ursprung.
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Das war einmal: Die Polaroidkamera

Die Polaroidkamera. Sie begeistert die Menschen schon seit den 1950ern und wurde zum Wahrzeichen der Sofortbilder, obgleich der oft verwackelten, unscharfen und überstrahlten Bildern wollte jeder eine Polaroidkamera.

Erfunden hat sie Edwin Herbert Land, ein amerikanischer Physiker. Zuerst waren die Bilder noch schwarz-weiß, danach auch farbig.

Das farbige Bild funktioniert so: Im weißen Rahmen ist eine Paste aus 35 Fotochemikalien und anderen Zutaten wie Gelatine und Silikon enthalten. Nach dem Auslösen der Kamera verteilen zwei Walzen die Chemikalien zwischen der belichteten Schicht und dem späteren Positiv. Dort lagern sich die Farben des späteren Bildes ab. Der Slogan von Polaroid lautet: „In nur 90 Sekunden hast du das Bild in der Hand!“ Schade war es, dass man nur ein Bild von diesem Moment hatte. Man konnte es nicht duplizieren – es war ein Unikat. Die Qualität ist unberechenbar, das war das Besondere an einem Polaroidfoto. weiterlesen